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Zwetschgenknödel mit Butterbröseln

Die Zwetschge sitzt in einem weichen Kartoffelteig, der im Wasser sanft gart. Butterbrösel geben anschließend eine dünne, leicht knusprige Hülle. Mehlige Kartoffeln und eine kleine Probe vor dem Formen helfen, den Teig zuverlässig einzuschätzen.

Küche: Mitteleuropäisch · Gericht: Süßes Hauptgericht

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Gesamtzeit
90 Minuten
Schwierigkeit
Mittel
Menge
2 Portionen
Zum Rezept
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Zwetschgenknödel in goldbraunen Butterbröseln, ein Knödel mit sichtbarer Zwetschgenfüllung
Bild mit KI neu inszeniert

Mengen angepasst: Die Umrechnung gilt für die Zutatenliste. Mengen im Anleitungstext beziehen sich auf 2 Portionen. Bei größeren Mengen Pfannengröße und Garzeit anpassen.

Zutaten

Was du schon hast, kannst du abhaken.

Zutaten für 2 Portionen.

Die Umrechnung gilt für die Zutatenliste. Mengen im Anleitungstext beziehen sich auf 2 Portionen. Bei größeren Mengen Pfannengröße und Garzeit anpassen.

Du brauchst: Kartoffeltopf, großer Knödeltopf, Presse oder Stampfer, Schüssel, Pfanne, Schaumlöffel

Meine Notizen

So geht’s

Schritt für Schritt.

35 Min. Vorbereitung · 55 Min. Garzeit

  1. Kartoffeln kochen und abkühlen

    Schäle die Kartoffeln und koche sie in gleich großen Stücken etwa 20–25 Minuten weich. Gieße sie gut ab, lass sie ausdampfen und presse oder stampfe sie fein. Breite die Masse in der Schüssel aus und lasse sie etwa 15 Minuten auf lauwarm abkühlen. Sehr nasse Kartoffeln machen den Teig klebrig.

  2. Zwetschgen und Teig vorbereiten

    Wasche die Zwetschgen, schneide jede seitlich auf und entferne den Stein, ohne die Fruchthälften ganz zu trennen. Gib jeweils wenig Zucker aus der Gesamtmenge hinein. Verknete lauwarme Kartoffeln mit Ei, Mehl, Grieß und einer kleinen Prise Salz nur so lange, bis ein formbarer Teig entsteht.

  3. Einen Probeknödel garen

    Bringe leicht gesalzenes Kochwasser zum Sieden. Forme aus einem kleinen Teigstück eine Probekugel und gare sie etwa 4–5 Minuten sanft. Hält sie zusammen, ist der Teig formbar. Zerfällt sie, etwas Mehl ergänzen und erneut prüfen. In die größere Masse nicht auf Verdacht immer mehr Mehl kneten.

  4. Sechs Knödel füllen und garen

    Teile den restlichen Teig in sechs möglichst gleiche Stücke. Drücke jedes flach, lege eine Zwetschge hinein und schließe den Teig vollständig um die Frucht. Rolle zu Kugeln. Gare die Knödel im nur sanft siedenden Wasser etwa 12–15 Minuten, bis sie vollständig fest und der Kartoffelteig ohne rohen Kern ist. Bei größeren Früchten länger garen.

  5. Brösel rösten und anrichten

    Schmelze die Butter in der Pfanne und rühre die Semmelbrösel ein. Röste sie bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten goldgelb. Mische den restlichen Zucker mit Zimt. Hebe einen Knödel heraus und prüfe bei Unsicherheit durch Anschneiden die gegarte Hülle; der Eierteig muss vollständig erhitzt sein, mindestens 70 °C für 2 Minuten. Alle Knödel abtropfen lassen, in Bröseln wenden und mit Zimtzucker servieren.

Tipps & Varianten

Sechs mittelgroße Zwetschgen passen zur angegebenen Teigmenge. Sehr große Pflaumen brauchen größere Knödel und längere Garung. Als Variante entsteinte kleine Aprikosen verwenden; die Saftigkeit verändert sich. Teig nur kurz kneten. Die sechs Knödel ergeben zwei süße Hauptportionen, nicht sechs Mahlzeiten.

Allergene: Eier, Milch und Weizen/Gluten.

Reste richtig aufbewahren

Gegarte Knödel zügig in einer flachen Schale abkühlen, abgedeckt bei möglichst 5 °C, höchstens 7 °C, kühlen und möglichst am nächsten Tag verbrauchen. Brösel getrennt halten. Beim Wiedererwärmen Knödel auch im Zentrum mindestens 70 °C für 2 Minuten erhitzen; die heiße Außenhülle allein reicht nicht. Roher Eierteig wird direkt verarbeitet. Grundlage: BfR: Vorkochen und sichere Aufbewahrung.

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Gut zu wissen

Fragen zum Rezept

Kann ich festkochende Kartoffeln nehmen?

Mehligkochende Kartoffeln sind für diesen Teig der passendere Ausgangspunkt. Festkochende Kartoffeln können mehr Feuchtigkeit und einen anderen Mehlbedarf ergeben.

Sind schwimmende Knödel schon fertig?

Das Aufsteigen ist ein Hinweis, ersetzt aber keine Garprobe. Besonders große oder kalte Knödel können innen noch einen ungegarten Teiganteil haben.

Warum wird mein Teig zäh?

Häufig wurde zu viel Mehl verwendet oder lange geknetet. Kartoffeln gut ausdampfen lassen und den Teig nur kurz verbinden; mit einem Probeknödel statt pauschal viel Mehl nachbessern.

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